IT / KommunikationDi, 30.09.2014 13:25

E-Commerce: Präzise Lieferzeiten und zuverlässige Payment-Systeme sind wichtigste Trends

Platz drei der E-Commerce Trends teilen sich die weiterhin ungebrochene Bedeutung der Physical Delivery (Haus-zu-Haus-Zustellen der Pakete) und die Erkenntnis, dass Öffentliche Verwaltung und Politik nicht die aktuelle Entwicklung im Bereich E-Commerce verschlafen dürfen (jeweils 55 Prozent). Über 90 Prozent der Befragten sehen zudem für die "neuen Versandmethoden" - wie das Abliefern von Paketen per ferngelenkter Drohnen - keine oder kaum eine Relevanz in den nächsten Jahren.

Laut Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann, Leiter der eco Kompetenzgruppe E-Commerce, werden präzise Lieferzeiten und zuverlässige Payment-Systeme auch zukünftig für den Erfolg im E-Commerce unabdingbar sein. „Angesichts der starken Wettbewerbssituation im E-Commerce geht es für Onlineshops primär darum, dauerhaft eine hohe Kundenzufriedenheit und damit einhergehend eine längerfristige Kundenbindung zu erzielen - was in erster Linie durch Zuverlässigkeit bei der Lieferung und der Bezahlung erreicht werden kann“, betont Hofmann. Dies zeige erneut, dass die Verbraucher auch im E-Commerce großen Wert auf die Qualität des Onlineshops legen.

Als einen weiteren wichtigen Trend (mit 48 Prozent Zustimmung) hat der eco Report qualitätsorientierte Konzepte ausgemacht, die im E-Commerce eine klare Marktnische besetzen können. Diese Qualität zeichnet sich durch mehr Transparenz, faire Produkte und unterhaltsame Online-Einkaufserlebnisse aus. Um ein einheitlich hohes Qualitätsniveau zu erreichen, sollten zudem Logistik-Dienstleistungen und Payment-Systeme zunehmend standardisiert werden - knapp die Hälfte der befragten Fachleute (45 Prozent) schließt sich dieser Meinung an.

Ebenso viele Experten sehen auch die große Bedeutung von ergänzenden E-Commerce-Komponenten wie beispielsweise Location Based Services oder die Bewerbung von Produkten mit Augmented Reality Angeboten. Diese werden auch für den stationären Einzelhandel immer wichtiger. Dagegen sehen nur 21 Prozent der E-Commerce Fachleute eine durch Preisvergleichsmechanismen und Preisverfall voranschreitende Marktkonzentration auf wenige große Anbieter.

(Redaktion)