KMU & FreiberuflerMi, 22.02.2012 07:43

Fristablauf für Vollständigkeitserklärungen

Am 1. Mai 2012 endet die gesetzliche Frist zur Hinterlegung von Vollständigkeitserklärungen (VE) für 2011. Darauf weist die IHK Reutlingen hin.

Hersteller und Vertreiber, die Verkaufsverpackungen insbesondere aus Glas von mehr als 80 Tonnen oder Papier, Pappe, Karton von mehr als 50 Tonnen im Kalenderjahr in Verkehr bringen, haben jährlich eine so genannte Vollständigkeitserklärung (VE) abzugeben. Das gleiche gilt für Leichtverpackungen aus Kunststoff, Weißblech oder Aluminium von insgesamt mehr als 30 Tonnen.

Die Vollständigkeitserklärung muss online im VE-Register hinterlegt werden. Letzter gesetzlicher Termin für die Abgabe der Vollständigkeitserklärung aus 2011 ist der 1. Mai 2012.

Wer seine VE später hinterlegt, riskiert empfindliche Geldbußen. Der zuständige Landesvollzug kann ein Überschreiten der Frist als Ordnungswidrigkeit ahnden und mit Geldbußen belegen. Nachdem sie von einem Testierer mit seiner qualifizierten elektronischen Signatur bestätigt wurde, muss die Erklärung elektronisch im Register (www.ihk-ve-register.de) hinterlegt werden. Ab dem 2. Mai wird dann im VE-Register die Adressenliste der Unternehmen veröffentlicht, die eine Vollständigkeitserklärung abgegeben haben.

(Redaktion)