WirtschaftDi, 05.07.2011 08:13

Industrie im Südwesten stellt mehr Personal ein

Die boomende Industriekonjunktur strahlt immer stärker auf den Arbeitsmarkt aus. Die heimischen Industriebetriebe beschäftigten im Mai 2011 rund 1.039.700 Personen. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies einen Anstieg der Beschäftigtenzahl um 23.400 Personen (2,3 Prozent). Dies teilte das Statistische Landesamt mit.

Dank der weiterhin insgesamt günstigen Geschäftsentwicklung dürfte sich der Personalaufbau in den nächsten Monaten verstärkt fortsetzen. Im Vormonatsvergleich stellte die Industrie bereits den fünften Monat in Folge mehr Personal ein. So stieg im Mai die Zahl der Industriebeschäftigten im Vergleich zum Vormonat April um 2.900 Personen (0,3 Prozent). Im Durchschnitt der ersten fünf Monate des laufenden Jahres waren 1.034.400 Personen in der Südwestindustrie beschäftigt. Damit fiel im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum die Personalaufstockung mit einem Plus von 16.900 Personen (1,7 Prozent) beachtlich aus.

Die Industrieumsätze übertrafen im Mai 2011 mit nominal 25,2 Milliarden Euro das Vorjahresergebnis kräftig um 4,9 Mrd. Euro (24 Prozent). Im Zeitraum Januar bis Mai 2011 erzielten die Industriebetriebe insgesamt einen Umsatz von 115,6 Mrd. Euro. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum bedeutet dies eine beachtliche Umsatzsteigerung um 17,7 Mrd. Euro (18,1 Prozent).

Hierzu trugen sowohl das Auslandsgeschäft als auch die Binnennachfrage bei. Die Erlöse aus dem Auslandsgeschäft stiegen auf insgesamt 60,5 Mrd. Euro und brachten ein Plus von 9,6 Mrd. Euro in die Kassen (18,8 Prozent). Die Impulse kamen hier in erster Linie aus den Ländern der Nicht-Eurozone, auf die 72,5 Prozent der Umsatzsteigerung im Exportgeschäft entfielen. Aus dem Geschäft mit den Inlandskunden resultierte ein Umsatz von 55,1 Mrd. Euro. Damit war hier gleichfalls eine beachtliche Umsatzsteigerung um 8,1 Mrd. Euro zu verbuchen (17,4 Prozent). Die Exportquote der Südwestindustrie lag im Zeitraum Januar bis Mai 2011 bei 52,4 Prozent (zum Vergleich 2010: 52,1 Prozent).

(Redaktion)