MittelstandFr, 12.09.2008 16:47

Mittelständische Unternehmen unter Veränderungsdruck

Forschungsprojekt über Zukunftsstrategien im Mittelstand abgeschlossen.

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Zukunftsforschungsunternehmen Z_punkt erstmals empirisch untersucht, wie Mittelständler systematisch Zukunftsarbeit betreiben und welchen Bedarf an strategischer Vorausschau sie haben.

Das Forschungsprojekt "Corporate Foresight im Mittelstand" liefert mittels Umfrage und Best-Practice-Fallstudien Anhaltspunkte, was Mittelständler tun können, um Strategien für die Zukunft zu entwickeln und welche Hürden sie derzeit überwinden müssen.

Die Untersuchung zeigte: Mittelständler in Deutschland stehen unter Veränderungsdruck. Vielen der befragten Unternehmen fehlen derzeit jedoch die richtigen Instrumente für eine systematische Zukunftsorientierung – weshalb sie das für sie selbst und für Deutschland wichtige Innovationspotenzial nicht voll entfalten können.

Die Befragung von mehr als 100 kleinen und mittelständischen Unternehmen ergab, dass 81% in den nächsten drei bis fünf Jahren Umbrüche in ihren Märkten und 74% im Unternehmensumfeld erwarten – was den Foresight-Bedarf entsprechend erhöht. Die großen Konzerne bauen bereits seit Mitte der 1990er Jahre eigene Kapazitäten der vorausschauenden Unternehmensplanung auf. Der Mittelstand hat hier Nachholbedarf.

„Corporate Foresight im Mittelstand“ zeichnet ein Bild davon, wie KMU derzeit den gesellschaftlichen, technologischen oder ökonomischen Veränderungen begegnen und wie sie – trotz oft begrenzter Ressourcen – bei ihrer Zukunftsplanung vorgehen. Sechs Fallstudien von Mittelständlern unterschiedlicher Größe und Branchen vermitteln darüber hinaus ein Bild von besonders erfolgreicher Zukunftsarbeit.

Hintergrundinformationen
Text 1: Forschungsergebnisse – Wie und warum Mittelständler in die Zukunft blicken.
Text 2: Handlungsempfehlungen und Best-Practice-Fallstudien – Wie Mittelständler ihre Innovationskraft stärken können. 

Quelle: Z-punkt GmbH