UnternehmensnachrichtenDo, 01.09.2011 15:08

Über 200 Schulabsolventen beginnen ihre Ausbildung bei Siemens im Südwesten

2.100 Schulabsolventen starten in den kommenden Tagen ihre Ausbildung an bundesweit etwa 40 Standorten von Siemens. Mit insgesamt rund 10.000 Auszubildenden und dual Studierenden ist das Unternehmen einer der größten privaten Ausbildungsbetriebe in Deutschland. Erneut wurden dieses Jahr alle Ausbildungs- und dualen Studienplätze besetzt. Allein im Südwesten beginnen über 200 junge Menschen ihre Karriere bei Siemens. Ausgebildet werden sie für die Standorte Freiburg, Karlsruhe, Kirchheim/Teck, Konstanz, Rastatt, Stuttgart, Tübingen, Ulm und Willstätt-Legelshurst.

Mehr als 200 junge Menschen beginnen dieses Jahr eine Ausbildung an einem der Siemens-Standorte in Baden-Württemberg. (Foto: Siemens AG)

Mehr als 200 junge Menschen beginnen dieses Jahr eine Ausbildung an einem der Siemens-Standorte in Baden-Württemberg. (Foto: Siemens AG)

„Siemens bietet eine Vielzahl attraktiver technischer Berufe. Leider interessieren sich zu wenige junge Leute, besonders zu wenige junge Frauen, für eine technische Ausbildung oder einen dualen Studiengang. Deshalb engagieren wir uns im Projekt Vitamint. Hier wollen wir zusammen mit anderen Unternehmen neue Wege suchen, junge Frauen frühzeitig für technische Berufe zu begeistern“, sagte Günther Hohlweg, Leiter der Siemens Berufsausbildung.

Über 200 junge Frauen und Männer beginnen ihre Ausbildung bei Siemens im Südwesten. Rund dreiviertel davon starten in einen technischen Beruf oder ein technisches Studium, das in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) angeboten wird. Darunter sind angehende Elektroniker/-innen für Betriebstechnik mit Berufskolleg, Mechtroniker/-innen, Systeminformatiker/-innen mit Berufskolleg oder Bachelor of Engineering und Bachelor of Science. Insgesamt qualifiziert Siemens in Zusammenarbeit mit Hochschulen zurzeit mehr als 2.300 Nachwuchskräfte zum international anerkannten Bachelor-Abschluss.

Qualifizierte Mitarbeiter sind für technologie- und innovationsorientierte Unternehmen wie Siemens das wichtigste Zukunftskapital. Dafür muss das Potenzial an möglichen Bewerbern für Ausbildungs- und duale Studiengänge voll ausgeschöpft werden. Bisher entscheiden sich vor allem aber zu wenige junge Frauen für technische und naturwissenschaftliche Ausbildungsgänge.

Genau hier setzt das Projekt Vitamint an, welches im Rahmen der Bundesinitiative zur Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie durch den Europäischen Sozialfonds gefördert wird. In Zusammenarbeit mit dem Verein Life e.V., der Daimler AG und der Telekom AG startete Vitamint im Frühjahr 2011. Die Partner suchen im Rahmen des Programms nach neuen Wegen, um die Zahl von Frauen in der technischen Ausbildung zu erhöhen. Dafür werden verschiedene Projekte in den Berliner Ausbildungsstandorten der beteiligten Unternehmen erprobt. Das Programm hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Zum vierten Mal in Folge stellt das Unternehmen bundesweit wieder 250 Ausbildungsplätze für benachteiligte Jugendliche zur Verfügung. In die Ausbildung der Jugendlichen investiert Siemens pro Jahr rund 167 Millionen Euro. Im Schnitt bewerben sich rund 40.000 Jugendliche auf die 2.100 Ausbildungsplätze.

(Redaktion)