UnternehmensnachrichtenMi, 05.06.2013 09:13

Vorstände des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg e.V. im Amt bestätigt

Kontinuität wird großgeschrieben beim Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V. (agvChemie). Der Vorstand des Verbandes wurde anlässlich der Mitgliederversammlung in Baden-Baden einstimmig im Amt bestätigt. Markus Scheib, Geschäftsführer der Mineralölraffinerie Oberrhein, Karlsruhe, wurde als Vorsitzender wiedergewählt.

Markus Scheib ist als Vorsitzender der baden-württembergischen Chemie-Arbeitgeber wiedergewählt worden. (Foto: Eppler)

Markus Scheib ist als Vorsitzender der baden-württembergischen Chemie-Arbeitgeber wiedergewählt worden. (Foto: Eppler)

Scheib sagte zur Situation des Verbandes: „Der agvChemie kann auf eine stabile Mitgliedschaft bauen. Damit das in Zukunft so bleibt, werden wir weiterhin besonders in Richtung Nachwuchssicherung und naturwissenschaftliche Bildung aktiv bleiben. Unsere Unternehmen brauchen in dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld einen starken Verband als Interessenvertretung.“

Ein besonders kritischer Punkt hierbei ist für die Chemie-Arbeitgeber der Mangel an Berufsschullehrern im naturwissenschaftlichen Unterricht. Der Unterrichtsausfall in diesem Bereich führt zu erheblichen Mehrbelastungen für die ausbildenden Unternehmen – und schwächt die Qualität der Dualen Ausbildung.

Seit 2011 führt Markus Scheib den agvChemie als Vorsitzender. Seine zwei Stellvertreter, Dieter Freitag, Michelin, und Patrick Krauth, Deutsche Homöopathie-Union, beide aus Karlsruhe, wurden ebenfalls im Amt bestätigt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Peter Dettelmann, Evonik, Rheinfelden, Ursula Fuggis-Hahn, Boehringer Ingelheim Pharma, Biberach, Jürgen Haas, Geberit, Pfullendorf, Michael Lindner, Börlind, Calw, Dr. Michael Münzing, Münzing Chemie, Heilbronn, Dr. Eberhard Rank, DSM, Grenzach, Edgar Vieth, Roche Diagnostics, Mannheim sowie Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer des agvChemie.

Der agvChemie ist der Arbeitgeberverband der chemischen Industrie im Land. Er ist zuständig für die sozialpolitische Interessenvertretung der chemischen, pharmazeutischen und Lack-Industrie. Der Verband schließt für 231 Mitgliedsunternehmen und 72.000 Beschäftigte Tarifverträge mit der Chemie-Gewerkschaft ab.

Derzeit gehören 231 Unternehmen dem Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V. an. Die größten Teilbranchen sind Pharma (37 Prozent), Lacke, Farben und Bautenschutz (11 Prozent) sowie Körperpflege und Waschmittel (10 Prozent). Die Unternehmen bilden mehr als 3.000 Jugendliche in etwa fünfzig Ausbildungsberufen und Studiengängen aus.

(Redaktion)