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Wirtschaft | Fr, 21.06.2013 09:08

Arbeitslosigkeit in den Ingenieurberufen geht zurück

Der deutsche Arbeitsmarkt für Ingenieure zeigte im Mai eine uneinheitliche Entwicklung. Die gesamtwirtschaftliche Arbeitskräftenachfrage in den Ingenieurberufen sank im Vormonatsvergleich zwar geringfügig, lag jedoch mit 66.600 zu besetzenden Stellen auf einem weiterhin hohen Niveau. Das zeigt der aktuelle VDI-/IW-Ingenieurmonitor.


Auch die Arbeitslosenzahl sank im Mai geringfügig auf 26.240 Personen. Sie lag damit weiterhin deutlich unterhalb der Arbeitskräftenachfrage. Im Schnitt kamen in den Ingenieurberufen bei leicht sinkender Tendenz 2,5 offene Stellen auf einen Arbeitslosen.

Besonders angespannt zeigt sich die Situation weiterhin in den Schwerpunkten Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie Energie- und Elektrotechnik. Auf diese Kategorien entfielen trotz konjunktureller Eintrübung 51 Prozent aller offenen Stellen, jedoch lediglich 28 Prozent aller Arbeitslosen in Ingenieurberufen.

„Ingenieure sind gerade in Zeiten der Eurokrise wichtiger Innovationsmotor der deutschen Wirtschaft und garantieren Aufschwung im industriellen Sektor“, kommentiert VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs die Daten des neuen VDI-/IW-Ingenieurmonitor. „Auch in den Dienstleistungsbranchen wird ingenieurwissenschaftliches Know-how zunehmend nachgefragt. Ob als technischer Unternehmensberater, Sachverständiger für Versicherungen oder Patentprüfer bieten sich Ingenieuren sehr gute Arbeitsmarktperspektiven“, so IW-Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Klös.

(Redaktion)