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Vermischtes | Di, 15.04.2008 10:18

Augsburger Zentralinstitiut für didaktische Forschung und Lehre jetzt mit Wissenschaftlichem Beirat

Geschäftsführende ZdFL-Direktorin Herwartz-Emden erwartet kritisch-konstruktive Impulse zu strukturellen und forschungsstrategischen Fragen


"Wir freuen uns, angesehene Fachleute als kompetente externe Berater gewonnen zu haben", kommentierte Prof. Dr. Leonie Herwartz-Emden, die  Geschäftsführende Direktorin des Augsburger Zentralinstituts für Didaktische Forschung und Lehre (ZdFL), die Ergebnisse der konstituierenden Sitzung des neuen Wissenschaftlichen Beirats ihres Instituts. "Zuversichtlicher denn je können wir damit unseren Anspruch vertreten, die Trias Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik und wissenschaftliche Lehrerbildung als einen Profilschwerpunkt der Universität Augsburg weiter zu akzentuieren und überzeugend darzustellen."

 
Dem neuen Wissenschaftlichen Beirat, dessen Errichtung im Zusammenhang mit dem Ausbau des ZdFL und seiner Ausrichtung auf den Forschungsschwerpunkt "Heterogenität und Bildungserfolg" initiiert wurde, gehören vier Mitglieder aus der Wissenschaft und zwei aus der Bildungsverwaltung an:

 
o Prof. em. Dr. Dres. h. c. Rolf Dubs: Der emeritierte Professor für Wirtschaftspädagogik und ehemalige Rektor der Universität St. Gallen ist Gründungsmitglied und war lange Jahre Direktor des St. Gallener Instituts für Wirtschaftspädagogik. Dubs ist ein europaweit renommierter und international erfahrener Berater fachlich einschlägiger Gremien und wissenschaftlicher Institutionen. Sein zentrales Anliegen ist die Förderung der Lehrerbildung und des guten Unterrichts.

o Prof. Dr. Elisabeth Flitner: Die Potsdamer Professorin für Theorie der Schule und des Lehrplans ist an ihrer Universität im Masterstudiengang der Lehrämter zuständig für die Bereiche Didaktik, Schul- und Unterrichtsentwicklung und Evaluation.

o Prof. Dr. Edith Schneider: Sie lehrt und forscht am Institut für Didaktik der Mathematik der Universität Klagenfurt, dem österreichisches Kompetenzzentrum für Mathematikdidaktik, und betreut dort da Doktorandenkolleg "Didaktik der Mathematik".

o Prof. em. Dr. Hans Merkens: Ehemals Professor für Empirische Erziehungswissenschaft an der FU Berlin, war Merkens bis 2006 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. In dieser Funktion hat er sich insbesondere der Frage der durch die Umstellung auf Bachelor-/Masterstrukturen erforderlichen Neukonzeption der Lehramtsstudiengänge gewidmet. Er war maßgeblich am DFG-Schwerpunktprogramm "Bildungsqualität von Schule" beteiligt und Gründer der "Erfurt School of Education" eines forschungsorientiertes Kolleg für Bildungswissenschaften und Lehrerbildung an der Universität Erfurt

o Dr. Klaus Metzger, Regierungsschulrat bei der Regierung von Schwaben, und Ministerialrat Dr. Werner Schrom vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus vertreten die Bildungsverwaltung im Wissenschaftlichen Beirat des ZdFL.

"Die wissenschaftliche und konzeptionelle Unterstützung, die wir uns vom Beirat erwarten, bezieht sich", so Herwartz-Emden, "zum einen auf die strukturelle Einbindung des Instituts in die Universität im Sinne ihrer Profilierung, zum anderen insbesondere aber auf unsere Vorhaben in Forschung und Lehre, die wir kritisch begleitet wissen wollen." Bereits aus der  konstituierenden Sitzung des Beirats habe man zahlreiche Ratschläge und zielführende Hinweise zur Forschungsorientierung und Nachwuchsförderung gewinnen können. U. a. seien die Möglichkeiten der Errichtung eines Graduiertenkollegs und weiterer Forschungsprojekte diskutiert worden, die die Interdisziplinarität des Instituts zugleich nutzen und stärken und die die Einbindung der diversen Fachdidaktiken fördern.

 

Quelle: Universität Augsburg