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Wirtschaft | Di, 29.07.2008 10:28

Bayerns Wirtschaftsministerin Müller und BHG-Präsident Gallus verleihen Sterne an über 80 bayerische Hotels und Gasthöfe

Müller: "Sterne stehen für hohe Qualität der bayerischen Gastlichkeit" / Münchens kleinstes Luxus-Hotel hält 5-Sterne-Standard

Wirtschaftsministerin Müller und BHG-Präsident Gallus mit den Inhabern der klassifizierten Betriebe.

Wirtschaftsministerin Müller und BHG-Präsident Gallus mit den Inhabern der klassifizierten Betriebe.


Über 270 Sterne für die bayerische Gastlichkeit funkeln im neuen Licht. Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller und der Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, Siegfried Gallus, haben am Montag (28.07.) in München Sterne-Klassifizierungen an über 80 Hotels, Pensionen und Gasthäuser im Freistaat verliehen. „Die Sterne stehen für die hohe Qualität der bayerischen Gastlichkeit in jeder Kategorie. Sie heben das Image der einzelnen Häuser und des gesamten bayerischen Gastgewerbes. Nicht zuletzt stärken sie auch den Ruf Bayerns als Qualitäts-Urlaubsland“, betonte die Ministerin.

„Vergleichbare, objektive Qualitätskriterien wie eben die Klassifizierung sind für den Gast von heute ein ganz wichtiger Ansatzpunkt für seine Entscheidung“, bekräftigte Präsident Gallus. Auf die Sterne würden über 80 Prozent aller Geschäfts- und Privatreisenden bei ihrer Zimmerbuchung vertrauen.

Mit den jetzt abgeschlossenen Klassifizierungen erhöht sich die Anzahl der klassifizierten bayerischen Hotels auf rund 1.800. Bei den Gasthäusern und Pensionen besitzen mittlerweile rund 220 im Freistaat die G-Sterne. Nahezu jeder vierte klassifizierte deutsche Betrieb steht damit in Bayern. Der Klassifizierungsgrad beträgt in Bayern rund 25 %. Ministerin Müller sieht das bayerische Gastgewerbe auf dem richtigen Weg, gab der Branche aber auch mit auf den Weg, diesen Anteil kontinuierlich zu vergrößern. „Der internationale Wettbewerb erfordert es, bei diesem Qualitätssignal mittelfristig zu unseren Konkurrenten aufzuschließen“, so die Ministerin. In Ländern wie Österreich und Schweiz ist die Sterneklassifizierung deutlich früher eingeführt worden. Dort liegt der Klassifizierungsgrad deshalb bereits bei Werten über 50 %.

Im Hotelbereich gingen bei der aktuellen Verleihungsrunde Klassifizierungsurkunden an 73 Betriebe. Am größten war die Nachfrage im Drei-Sterne-Bereich, wo 44 Hotels die Qualitätskontrolle erfolgreich absolvierten. Im Vier-Sterne-Segment waren es 27 und im Zwei-Sterne-Segment 1 Betrieb. In der Premium-Klasse erhielt das Hotel München Palace der Münchner Wirtsfamilie Kuffler als kleinstes Luxus-Hotel der Landeshauptstadt die 5 Sterne bestätigt. Im Bereich der Gasthäuser und Pensionen wurden 6 Drei-Sterne-Betriebe und 3 Zwei-Sterne-Betriebe klassifiziert. Sie wurden alle erstmals zertifiziert. Bei den Hotels gab es 12 Neuklassifizierungen, darunter das 4-Sterne-Hotel zum Erdinger Weissbräu, und 11 Höherklassifizierungen.

In Deutschland gibt es seit 1996 die Hotelklassifizierung. 2005 wurde das Qualitätssystem um die so genannte G-Klassifizierung für Gasthöfe, Gasthäuser und Pensionen erweitert. Die Sterne sind für einen Zeitraum von drei Jahren gültig. Durchgeführt werden die Klassifizierungen im Freistaat von der BTG Bayern Tourist GmbH, einer Tochtergesellschaft des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG). Unter anderem nimmt sie hierzu eine 100 %-ige Begehung der zu klassifizierenden Betriebe vor. Weitere Informationen zur Klassifizierung gibt es im Internet unter www.hotelsterne.de und www.g-klassifzierung.de.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie