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Wirtschaft | Di, 01.12.2009 09:52

Bei Servicequalität muss man am Ball bleiben

Jeden Morgen setzt sich das Team um Snjezana Bacher ein „Verwöhnziel“. Je nach Jahreszeit erwartet die Kunden des Friseursalons ein spezieller Service – im Winter ist es die kostenlose Handmaske. Dazu kommen besondere Highlights wie zum Beispiel der Trendinfoabend. Schneewittchen Hairdesign aus Weil der Stadt lässt sich von der Meinung der Kunden leiten auf dem Weg zu immer besserer Servicequalität.

Das Team von Schneewittchen Hairdesign (Foto: SQD)

Das Team von Schneewittchen Hairdesign (Foto: SQD)


Seit Februar 2009 ist Schneewittchen Hairdesign aus Weil der Stadt mit ServiceQualität Deutschland erneut ausgezeichnet – als erster und einziger Friseursalon in ganz Baden-Württemberg. Das innerbetriebliche Qualitätsmanagementsystem – auf Bundesebene vom  Geschäftsbesorger, dem Deutschen Tourismusverband (DTV) koordiniert –  hilft Unternehmen, gezielt ihren Service zu verbessern. 2006 hatte  Schneewittchen Hairdesign sich erstmals zertifizieren lassen. „Bei Servicequalität muss man am Ball bleiben“, ist die Inhaberin von  Schneewittchen Hairdesign, Snjezana Bacher, überzeugt.   

So setzt der Friseursalon ständig neue Ideen um. Eine davon ist die „pflegende Handmaske – auch für Männer“, wie die Chefin hervorhebt. Während sie selbst oder eine ihrer Friseurinnen den Kunden fönt, trägt die  Auszubildende die Maske auf. „Die Hände stehen ja zur Verfügung“, sagt  Snjezana Bacher pragmatisch. Das Winterangebot komme gut an. Im Herbst  bietet der Friseursalon den Kunden eine Handmassage, und im Sommer gibt  es spritzige Getränke und Erfrischungstücher.   

Als besonderes Extra veranstaltet Schneewittchen Hairdesign regelmäßig  einen Trendinfoabend für seine Kunden. So stellt das Team beispielsweise  den neuen Frühjahr/ Sommertrend für Make Up vor und gibt Schminktipps. „Wir bieten den Kundinnen an, sie direkt so zu schminken – natürlich  kostenlos“, sagt Snjezana Bacher. Auch der Trendinfoabend ist eine Maßnahme, die das Unternehmen im Zuge von ServiceQualität Deutschland  ergriffen hat.   

Auf dem Weg zu einem immer besseren Service ist für das Team um die  Friseurmeisterin die Meinung der Kunden entscheidend. Bei jedem  Neukunden wird ein, zwei Wochen später telefonisch nachgefragt, ob er mit der Frisur zurechtkommt. „Wir ermutigen unsere Kunden, uns zu sagen,  wenn sie nicht zufrieden sind“, erklärt Snjezana Bacher. Auch  weggebliebene Kunden ruft sie an. „Ich kann nur dann was ändern, wenn ich  eine klare Ansage habe“, betont die Geschäftsinhaberin. „Deshalb sage ich  den Kunden immer: Bitte seien Sie ehrlich.“  

„Wir wollen unseren Kunden jeden Tag etwas Gutes tun“, bringt es Snjezana  Bacher auf den Punkt. „Und mit der Initiative ServiceQualität Deutschland  haben wir die Instrumente vermittelt bekommen, die uns helfen, im Sinne  unserer Kunden stetig an der Verbesserung unseres Services zu arbeiten.“    

ServiceQualität Deutschland ist ein dreistufiges innerbetriebliches  Qualitätsmanagementsystem, das auf Dienstleistungsbetriebe rund um die  touristische Servicekette ausgerichtet ist. Dazu zählen nicht nur Betriebe in  Gastronomie und Hotellerie, sondern auch Arztpraxen, Banken und  Taxiunternehmen. Über 13.500 ausgebildete Qualitäts-Coaches und mehr als 2.100 ausgezeichnete Betriebe arbeiten schon jetzt stetig an Maßnahmen zur Serviceoptimierung, die speziell auf die Unternehmen zugeschnitten sind. Zertifiziert werden sie dafür mit dem Siegel des  Qualitätsmanagementsystems ServiceQualität Deutschland.

Die Initiative  soll zum Aushängeschild für Qualitätsanstrengungen im Deutschlandtourismus werden. Damit werden Arbeitsplätze gesichert und  die Position des Reiselandes Deutschland nachhaltig gestärkt. Denn die  Reisenden wissen: Service macht den Unterschied! Finanziell förderte das  Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in der Startphase die  Koordinierung von ServiceQualität Deutschland. Baden-Württemberg,  Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern,  Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen,  Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen beteiligen sich an dieser  bundesweiten Qualitätsinitiative.  

(SQD)