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Wirtschaft | Di, 24.06.2008 12:05

Die 70.000-Ingenieure-Lücke

In Baden-Württemberg und Bayern bleiben viele Stellen unbesetzt


Die Fachkräftelücke in Deutschland wird immer größer: Im April dieses Jahres hatten die Personalchefs hierzulande 95.300 Ingenieurstellen zu vergeben – 72.400 mehr, als arbeitslose Ingenieure auf dem Arbeitsmarkt waren. Dies geht aus einer Befragung von 2.700 Unternehmen hervor, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in Kooperation mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) durchgeführt hat. Danach waren technisch versierte Fachkräfte auch im Jahr 2007 bereits Mangelware: Im Mittel gab es 69.600 mehr verwaiste Arbeitsplätze für Maschinenbauer, studierte Elektrotechniker und Co., als Arbeitslose dieser Berufszweige gezählt wurden. Gegenüber 2006 öffnete sich die Schere zwischen offenen Stellen und Jobsuchern um 44 Prozent.

Allerdings war die Lage nicht in allen Regionen Deutschlands prekär. Die meisten Ingenieure fehlten im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg (gut 15.200), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (knapp 15.200) und Bayern (13.300). In Berlin und Brandenburg war dagegen 2007 noch kein akuter Ingenieurengpass zu erkennen.

·   Ausführlicher Bericht siehe Link 1

·   Fachartikel zu diesem Thema (Link 2) - Oliver Koppel: Ingenieurarbeitsmarkt in Deutschland – Gesamtwirtschaftliches Stellenangebot und regionale Fachkräftelücken in: IW-Trends 2/2008

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln