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Wirtschaft | Mi, 30.01.2013 11:52

DIW: Unternehmen sind zuversichtlich

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) weist für das erste Quartal des laufenden Jahres ein Plus von 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Damit beschleunigt sich die wirtschaftliche Entwicklung deutlich gegenüber dem Schlussquartal 2012. Für dieses weist das DIW-Konjunkturbarometer ein Minus von 0,4 Prozent aus.


„Die konjunkturelle Flaute dürfte nur kurz sein“, kommentiert DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner die aktuelle Entwicklung. „Durch die Beruhigung der Krise im Euroraum hat sich die Stimmung in den Unternehmen seit einigen Monaten spürbar verbessert.“

Die kräftigere wirtschaftliche Entwicklung rührt vor allem aus einer Belebung der wirtschaftlichen Entwicklung in den Schwellenländern. Allerdings kommt die Trendwende nur allmählich im produzierenden Gewerbe an: Im November wurde kaum mehr als im Oktober produziert.

„Für die Zukunft sind die Unternehmen aber deutlich zuversichtlicher“, sagt Fichtner. „Sobald die Auslandsnachfrage wieder zulegt - das dürfte ab Frühjahr mehr und mehr zu spüren sein - werden die Unternehmen auch wieder kräftig investieren.“ Für ein baldiges Anziehen der Exportdynamik spricht die deutliche Verbesserung der Exporterwartungen.

Am Arbeitsmarkt dürfte die konjunkturelle Schwäche im Winterhalbjahr nach Einschätzung der Konjunkturforscher kaum bleibende Schäden hinterlassen. „Der Arbeitsmarkt wird sich in diesem Umfeld zwar leicht eintrüben, in einigen Monaten dürfte die Beschäftigung aber bereits wieder steigen“, so DIW-Konjunkturexperte Simon Junker. „Bei anhaltend kräftigen Lohnsteigerungen wird der private Verbrauch deutlich zum Wachstum beitragen.“

(Redaktion)