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Vermischtes | Do, 27.11.2008 10:19

Eröffnung der Ausstellung „150 Jahre Märklin" in der baden-württembergischen Landesvertretung in Brüssel

Europaminister Prof. Dr. Reinhart: 150 Jahre begeistert Mythos Märklin Groß und Klein

Blick in den Ausstellungsraum der Ausstellung „150 Jahre Märklin“, die in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union in Brüssel eröffnet wurde. (Quelle: Staatsministerium)

Blick in den Ausstellungsraum der Ausstellung „150 Jahre Märklin“, die in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union in Brüssel eröffnet wurde. (Quelle: Staatsministerium)


„Seit 150 Jahren begeistert der „Mythos Märklin“ Groß und Klein. Diesen Mythos, der seinen Ursprung im schwäbischen Göppingen hat, bringen wir nach Brüssel“, sagte Minister Prof. Dr. Wolfgang Reinhart am Mittwoch (26. November 2008) anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „150 Jahre Märklin“ in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union in Brüssel. „Im Jahr 2009 wird eine der ältesten und bekanntesten Marken Deutschlands 150 Jahre alt. Märklin steht für die Geschichte des Spielzeugs schlechthin und hat vielen Generationen die Welt der Technik spielerisch näher gebracht. Ihren heutigen Ruhm verdankt sie in erster Linie der Modelleisenbahn“, sagte Reinhart weiter.

Märklin habe sich von einer kleinen Fabrik für Blechspielwaren zu einem weltweit bekannten Produzenten von hochwertigem Metallspielzeug entwickelt. „Heute bedient Märklin als Marktführer alle bedeutenden Spurweiten des Modellbahnmarktes. Kein anderer Hersteller bietet die Möglichkeit, bestehende Anlagen und Sammlungen über viele Jahre zu erweitern und systematisch auszubauen. So verbindet Märklin Generationen über das Technikerlebnis“, sagte Minister Reinhart.

Bis Mitte Januar 2009 wird die Geschichte des Blechspielzeugs in der Landesvertretung Baden-Württembergs gezeigt. Wertvolle Exponate aus früheren Märklin-Produktionen werden dabei präsentiert. Die Ausstellung bietet einen Streifzug durch 150 Jahre Spielzeug- und Technikgeschichte. Sie zeigt die Anfänge, als der Klempner Theodor Friedrich Märklin 1859 in seiner Göppinger Werkstatt an einem Weihnachtsgeschenk für Mädchen herumtüftelte und dabei einen funktionsfähigen Puppenherd erfand. Blechspielzeug, Dampfmaschinen und Modelleisenbahnen lassen Kindheitserinnerungen wieder aufleben. Ausgewählte Exponate sind sogar zum Anfassen.

Der Minister betonte, dass der Maßstab für die Märklin-Produkte eine möglichst getreue Nachbildung der Realität sei, sowohl in technischer Hinsicht als auch in der Anmutung und Erlebbarkeit der Modelle. Enthusiastische Sammler in aller Welt seien der Beleg für die Qualität und Wertbeständigkeit der Märklin-Produkte. „Schon immer steckt in den Modellen ein hohes Maß an Ingenieurwissen“, sagte Reinhart. Märklin stehe für Qualität und Zuverlässigkeit aus dem Südwesten und für eine Anschaffung, die oft Generationen überdaure und begeistere.

„Gerade jetzt, kurz vor Weihnachten, ist es ein guter Zeitpunkt bei unseren Brüsseler Partnern für ein Spitzenprodukt, das über viele Jahrzehnte hinweg Kinderzimmer und Hobbykeller geprägt hat, zu werben. Es ist mir wichtig, dass Firmen aus Baden-Württemberg die Landesvertretung als europäische Plattform intensiv nutzen, um für unser Land als Wirtschaftsstandort werben zu können. Das hilft unserer Wirtschaft, das hilft den Menschen im Südwesten, das hilft unserem Land“, unterstrich der Europaminister.

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg