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Wirtschaft | Fr, 27.06.2008 11:30

Führende LifeScience-Konferenz BIO-Europe 2010 findet in München statt

Internationale Anerkennung für Biotechnologie-Standort Bayern / Positive Resonanz auf bayr. Messeauftritt b. BIO 2008 in San Diego / Müller: "München idealer Ort für Biotech-Leitmesse"


MÜNCHEN Erneute Bestätigung für den Biotechnologie-Standort Bayern: Die BIO-Europe wird vom 15. bis 17. November 2010 in München stattfinden. „Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, diese wichtige Konferenz nach 2001 erneut nach Bayern zu holen. Als mit deutlichem Abstand führender BiotechnologieStandort in Deutschland ist München der ideale Veranstaltungsort. Diese Leitmesse wird internationalen Pharmaunternehmen die Vorzüge Bayerns als Biotechnologie-Standort aus erster Hand vermitteln“, erklärt Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller. Die BIO-Europe ist die wichtigste internationale Partneringkonferenz in Europa für die Biotechnologie-Industrie. Für 2010 werden ungefähr 3.000 Teilnehmer erwartet.

Der Freistaat genieße laut Wirtschaftsministerin Müller gerade auch bei Bio-tech weltweit einen hervorragenden Ruf. Dies zeige die positive Resonanz auf den bayerischen Messeauftritt auf der BIO 2008 in San Diego, dem amerikanischen Pendant der BIO-Europe. „Die Forschung in Bayern genießt internationale Anerkennung. Innovationen und Patente aus Bayern werden gerne aufgegriffen. Kooperationen mit universitären und außeruniversitären bayerischen Forschungsinstituten sind begehrt. Die gut ausgebildeten bayerischen Wissenschaftler sind als Mitarbeiter in internationalen Forschungseinrichtungen und in der globalen Biotech- und Pharmaindustrie sehr geschätzt.“ Die BIO 2008, die Wirtschaftsministerin Müller vergangene Woche im Rahmen ihrer Kalifornienreise besuchte, wurde von den bayerischen Teilnehmern als außerordentlich gewinnbringend bewertet. Es hätten sich dort hervorragende Möglichkeiten zur Partnersuche und Netzwerkbildung ergeben.

Die internationale Anerkennung der bayerischen Biotechnologie komme laut Müller nicht von ungefähr: „Mit Erfolg hat Bayern maßgebliche Forschungszentren in der Biotechnologie und der Pharmazeutischen Industrie aufgebaut und gefördert. Mit zwei Elite-Universitäten bietet Bayern ein Fundament von Weltformat für Grundlagenforschung und industrienahe Forschung in der Biotechnologie, der Medizin und der Chemie.“ Der dynamische Biotechnologiecluster mit über 240 Firmen in Bayern biete großen Pharmafirmen gute Kooperationsmöglichkeiten, um austrocknende Produktpipelines aufzufüllen. „Die bayerischen Biotechnologiefirmen haben rund die Hälfte aller deutschen Produkte in der klinischen Phase. Auch hat fast jede zweite deutsche börsennotierte Biotechnologie-Firma ihren Sitz in Bayern“, unterstreicht Müller.

Der bayerische Biotechnologiecluster ermöglicht exzellente Kontakte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Bedeutende Unternehmen der Biotech- und Pharmabranche wie Aventis, Amgen, Biogen-Idec, Bristol-Myers Squibb, Elan Pharma, Astellas, GlaxoSmithKline, Novartis, Merck Sharp & Dohme, Roche, Serono oder Daiichi Sankyo haben ihre deutschen oder europäischen Niederlassungen in Bayern. Kleine und mittlere Life Science Unternehmen, darunter häufig ‚Spin-offs’ größerer Unternehmen oder universitärer Forschungseinrichtungen finden hier beste Entwicklungsmöglichkeiten. Der Sprecher des bayerischen Biotechnologie-Clusters, Horst Domdey, kommentiert: „Die internationale Pharmabranche hat den Biotechnologie Standort Bayern entdeckt. Dies zeigen die Investitionen in Milliardenhöhe in den letzten Monaten.“

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie