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Wirtschaft | Mo, 16.02.2009 10:20

Gründeroffensive 2009 / Kühl: Rheinland-Pfalz als Existenzgründerland

„Existenzgründungen sind so etwas wie die, Frischzellenkur’ für den Mittelstand“, so Wirtschaftsstaatssekretär Carsten Kühl bei der Vorstellung der Gründeroffensive 2009 in Mainz. Diese hat das Ziel, die Informations-, Beratungs- und Finanzierungsangebote für potenzielle Gründerinnen und Gründer transparenter zu gestalten. Unter dem Motto „Existenzgründerland Rheinland-Pfalz“ stellt sie die Institutionen in den Mittelpunkt, die darüber informieren, welche Ansprechpartner für entsprechende Fragen zur Verfügung stehen.

Pressekonferenz zur Gründeroffensive 2009 in Mainz: vl. Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz Dr. Carsten Kühl, Günther Tartter Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Rheinhessen, Hans-Joachim Metternich, Sprecher der Geschäftsführung der Investitions- und Strukturbank Rheinland Pfalz (ISB) GmbH (Foto: Wirtschaftsministerium/Sämmer).

Pressekonferenz zur Gründeroffensive 2009 in Mainz: vl. Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz Dr. Carsten Kühl, Günther Tartter Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Rheinhessen, Hans-Joachim Metternich, Sprecher der Geschäftsführung der Investitions- und Strukturbank Rheinland Pfalz (ISB) GmbH (Foto: Wirtschaftsministerium/Sämmer).


„Gründerinnen und Gründer verwirklichen innovative Ideen“, betonte Kühl. „Sie sind für Fortschritt, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit entscheidend.“ Gründerinnen und Gründer zu unterstützen, sehe er als wichtige politische Aufgabe. In einer Zeit, die von der Diskussion über die Finanzkrise bestimmt ist, sei dies von besonderer Bedeutung. „Gerade jetzt kommt es darauf an, potenzielle Gründerinnen und Gründer zu ermutigen.“

Die Gründeroffensive 2009 soll Gründungsinteressierten helfen, sich einen Überblick über die möglichen Hilfen zu verschaffen und sie systematisch zum eigenen Nutzen in Anspruch zu nehmen. Ziel der Gründeroffensive sind nachhaltige Gründungen - Unternehmen, die ihren Platz in der Wirtschaft langfristig behaupten können und den Gründerinnen und Gründern wirtschaftlichen Erfolg bringen und ihnen ermöglichen, Arbeitsplätze zu schaffen.

Gemeinsam mit dem Sprecher der Geschäftsführung der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH, Hans-Joachim Metternich, und mit Günther Tartter, dem Hauptgeschäftsführer der HWK Rheinhessen, stellte Staatssekretär Kühl eine Auswahl der zahlreichen Informations- und Beratungsangebote vor, die potenzielle Gründerinnen und Gründer in Rheinland-Pfalz auch 2009 ermutigen wollen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Die finanzielle Förderung der Gründungen wurde innerhalb des letzten Jahrzehntes deutlich ausgedehnt. Es gibt zahlreiche Angebote an Krediten, Beteiligungskapital in unterschiedlichsten Formen (von der traditionellen „stillen Beteiligung“ bis zu unterschiedlichen Formen des Venture-Capitals) ebenso wie Bürgschaften.

Ein spezielles Internetportal des MWVLW unter dem Titel www.mwvlw.rlp.de/gruenderland ist im Aufbau. Es wird sowohl die möglichen Ansprechpartner für Gründungsinteressierte mit ihren jeweiligen Schwerpunkten benennen als auch auf die unterschiedlichen Informationsportale im Internet hinweisen. Dabei ist das Internetangebot der Starterzentren von IHK und HWK eine ganz zentrale Informationsbasis, die aufgeführt werden wird. Hinzu kommen Portale des Bundes und weiterer Beratungseinrichtungen.

Außerdem wird derzeit die Neuauflage der Broschüre „7 Schritte in die Selbständigkeit“ vorbereitet. Dabei wird ein stärkerer Schwerpunkt auf die Orientierungshilfe für Gründungswillige, das „wer hilft wem“ gelegt werden als bisher. Die Broschüre wird in der Jahresmitte erscheinen, kündigte Kühl an.

Wie in den vergangenen Jahren auch, umfasst die Gründeroffensive 2009 ein breites Angebot an Veranstaltungen für Gründungsinteressierte. In einem Jahresveranstaltungskalender sind beispielhafte Informationsangebote dieser Institutionen für Gründerinnen und Gründer zusammengetragen worden.

In der Mehrzahl sind es in diesem Jahr allgemeine Erstinformationen, die die Unterstützungsangebote für Gründerinnen und Gründer strukturieren und einen Überblick über das Hilfsangebot vermitteln sollen. Dabei haben die jeweiligen Veranstalter - wie beispielsweise die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz ISB (GmbH), die Starterzentren der IHK und HWK, die Agentur für Arbeit und die Technologiezentren des Landes - weitere Partner einbezogen: dazu gehören zum Beispiel Steuerberater und Rechtsanwälte, aber auch die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Sparkassen.

Quelle: MWVLW Rheinland-Pfalz