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Vermischtes | Di, 30.06.2009 10:07

Heinz Sielmann Stiftung startet Internet-Abstimmung über Naturschönheiten und uralte Zeugen der Erdgeschichte

Aus Baden-Württemberg sind die Nebelhöhle der Schwäbischen Alb, die Triberger Wasserfälle, das Randecker Maar und die Rheinlandschaft Taubergießen mit dabei. Der Teufelstisch in der Pfalz und der „Urwald vor der Stadt nähe Saarbrücken“ sind ebenfalls nominiert.

Die Nebelhöhle ist eine der beliebtesten Schauhöhlen auf der Schwäbischen Alb (Foto: Gemeinde Sonnenbühl).

Die Nebelhöhle ist eine der beliebtesten Schauhöhlen auf der Schwäbischen Alb (Foto: Gemeinde Sonnenbühl).


Welches ist der Deutschen beliebtestes Naturwunder? Da gibt es sagenhafte Steinformationen, Flussauen, Waldwildnis, Höhlen, Seen, Wasserfälle, Dünen und Gletscher. Sie bieten vollkommenen Naturgenuss und versetzen den Betrachter ins Staunen. Auf der Internetseite der Heinz Sielmann Stiftung stehen zur Sommerferienzeit vom 25. Juni bis zum 14. September insgesamt 42 bekannte und heimliche Naturwunder zur Wahl. Fast alle liegen in Urlaubsregionen und sind faszinierende Ausflugsziele.

Mit dieser Sommeraktion wirbt die Heinz Sielmann Stiftung für die Naturphänomene im eigenen Land. So sagte schon der Tierfilmer und Naturschützer Heinz Sielmann (1917-2006): „Es waren nicht immer nur die Naturwunder ferner Erdteile, die mich faszinierten. Auch im dicht besiedelten Deutschland gibt es Schätze, die jeden Naturfreund begeistern.“ Zwischen Küste und Alpen, zwischen weltbekannt und Geheimtipp befinden sich die 42 Naturphänomene, die oftmals erhaben wirken und manchmal erst auf den zweiten Blick sichtbar werden. „Es ist das Anliegen der Heinz Sielmann Stiftung, mit dieser Aktion die Sensibilität für die Natur und ihren Schutz in der öffentlichen Wahrnehmung zu fördern – gerade auch vor der eigenen Haustür“, erklärt Michael Spielmann, Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung.

Die Auswahlliste liest sich wie eine Galerie der Romantik: Es finden sich Sandsteinnadeln und bizarre Felsen, prachtvolle Höhlen voller Wassernebel und Tausenden von Fledermäusen, ein 60 Meter hoher Geysir, liebliche Bodden und Flusstäler, Urwälder mit Buchen und Eichen, uralte Vulkantrichter und Lavasäulen. Manche sind sensationelle Zeugen der Erdgeschichte. Auch der immer lebendige „Mythos Wald“ ist vertreten – von Wasser durchzogen wie im Spreewald oder als bergige Wildnis wie im Bayerischen Wald. Sie alle begeistern in ihrer Eigenheit und Einzigartigkeit die Menschen ihrer Regionen wie auch die Erholung suchenden Besucher und Gäste.

Die Internet-Abstimmung auf der Webseite der Heinz Sielmann Stiftung startet mit Beginn der Sommerferien in Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Das Ergebnis, das faszinierendste Naturwunder, steht mit Ende der Ferien in Baden-Württemberg und Bayern am 14. September 2009 fest.

Viele der vorgestellten Naturwunder befinden sich in Schutzgebieten wie Nationalparken, Biosphärenreservaten und Naturparken oder sind als Naturdenkmäler ausgewiesen. Der Wert von „geschützter Natur“ wird bei den heimischen Naturwundern besonders deutlich. Auch als Bestätigung für die Zukunft, dass schöne Natur erhalten bleibt und erlebt werden kann. Es ist das Anliegen der Heinz Sielmann Stiftung, dass Menschen, besonders Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben in der Natur Interesse und Spaß daran finden, sich für ihren Schutz und Erhalt einzusetzen. Damit schöne Natur auch schön bleibt.

(Quelle: Redaktion/ Sielmann-Stiftung)