Sign In

Welcome, Login to your account.

| Mi, 20.07.2011 10:11

IPv6: Wettbewerb sucht neue Ideen für das Internet der nächsten Generation

Der Deutsche IPv6-Rat hat den dritten internationalen Ideenwettbewerb zum Internet der neuen Generation hat gestartet. Gesucht sind Innovationen, die auf dem neuen Internetstandard IPv6 aufsetzen. Damit soll der Übergang zu den neuen Datenverkehrsregeln im Internet gefördert werden.


Der Ende 2007 in Potsdam gegründete IPv6-Rat wird die besten Entwicklerideen für neue Anwendungen, Konzepte und beispielhafte Umsetzungen mit Geldpreisen bis zu 10.000 Euro prämieren. Die Frist für Einreichungen endet am 31. Oktober.

Die Preise werden im Rahmen des vierten Deutschen IPv6-Gipfels vergeben, der am 1. und 2. Dezember 2011 am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) stattfindet. Motto des Spitzentreffens: „Online on the Road – Der neue Standard IPv6 als Treiber der Mobilkommunikation“.
„Der Wettbewerb soll Entwicklern und allen Interessierten eine neue Chance bieten, weitere Erfahrungen mit dem neuen Internetprotokoll zu sammeln“, erläuterte Prof. Christoph Meinel die Zielsetzung. Der Direktor des Hasso-Plattner-Instituts ist Inhaber des HPI-Lehrstuhls für Internet-Technologien und -Systeme und Vorsitzender des Deutschen IPv6-Rats. Bewertet werde, wie sehr die Vorschläge für die weitere Verbreitung von IPv6 sorgten und wie stark sie zur Vermittlung neuer Erlebnisse und Erfahrungen mit dem Internet beitrügen, sagte Meinel.
Die Preise werden in drei Kategorien vergeben: Anwendung und Umsetzung, Nachwuchs und Ideen sowie Best Practice. Bewerben können sich Unternehmen, Teams und Einzelpersonen aller Nationalitäten. Weitere Informationen zur Bewerbung stehen unter: http://www.ipv6council.de/contest2011/vertikal_menu/contest_at_a_glance.html zur Verfügung.
Im vergangenen Jahr war Gert Döring aus München der Erstplatzierte. Er hatte eine Lösung entwickelt, welche die Konfiguration von virtuellen privaten Netzen künftig wesentlich vereinfacht. Um private Daten von einem Server durch ein öffentliches Netz zu vielen anderen Client-Rechnern zu transportieren, braucht es mit seinem Konzept administrativen Aufwand nur noch am Server. Die Einstellungen bei den Client-Rechnern werden jeweils automatisch vorgenommen.
(Redaktion)