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Vermischtes | Mo, 13.07.2009 10:26

Ist Stuttgart bald Deutschlands aktivste Stadt?

Am Wochenende waren 200.000 Menschen aus Stuttgart in Bewegung, um für die Stadt den Titel "Deutschlands aktivste Stadt" beim Wettbewerb Mission Olympic zu gewinnen

Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster (rechts) geht in Position, um für Stuttgart den Mission Olympic Sieg nach Hause zu holen. Auch Uwe Kleinert, Leiter Corporate Responsibility von Coca-Cola Deutschland (links), zeigt sich sportlich. Quelle: obs/Mission Olympic)

Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster (rechts) geht in Position, um für Stuttgart den Mission Olympic Sieg nach Hause zu holen. Auch Uwe Kleinert, Leiter Corporate Responsibility von Coca-Cola Deutschland (links), zeigt sich sportlich. Quelle: obs/Mission Olympic)


Stuttgart (ots) - 271.965 sportliche Aktivitäten, so lautete das Ergebnis am Sonntag auf dem Schloßplatz in Stuttgart. Das ganze Wochenende waren die Stuttgarter aktiv, um ihrer Stadt zum Titel "Deutschlands aktivste Stadt" beim Finale des bundesweiten Wettbewerbs Mission Olympic zu verhelfen. Die Stuttgarter und ihre Gäste liefen, tanzten, radelten und kletterten drei Tage lang für ihre Stadt.

"Stuttgart ist eine Sportstadt - das hat man auch beim Festival des Sports gesehen. Mich hat gefreut, dass wir alle Bevölkerungsgruppen aktivieren konnten. Vom Kleinkind bis zum Senior - jeder hat Punkte für Stuttgart gesammelt. Bemerkenswert fand ich das Engagement unserer Schulen und Kindertagesstätten. Über 200 beteiligte Bildungsinstitutionen - das ist unter den Finalstädten der absolute Spitzenwert. Und mit der Aktion 'Stuttgart rennt um die Welt' haben wir den Geist unserer Stadt gezeigt. Wo sonst laufen über 100 verschiedene Nationen zusammen über 40.000 km?", sagt Dr. Susanne Eisenmann, Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport.

Am Wettbewerb Mission Olympic, der von Coca-Cola Deutschland und dem Deutschen Olympischen Sportbund initiiert wurde, haben 55 Städte aus ganz Deutschland teilgenommen. Stuttgart hatte es gemeinsam mit den Städten Göttingen, Lübbenau/Spreewald, Neubrandenburg und Norden in das Finale des Wettbewerbs geschafft, bei dem 100.000 Euro Fördergeld für den Breitensport in der Stadt ausgeschrieben sind.

Das Festival des Sports am Wochenende war das Finale des Wettbewerbs in Stuttgart. Dabei müssen die Städte so viele Menschen wie möglich in Bewegung bringen. Die offizielle Jury von Mission Olympic bewertet neben der ursprünglichen Bewerbung und den bürgerschaftlichen Initiativen aus Stuttgart sowohl die Anzahl der sportlichen Aktivitäten als auch die Vielfältigkeit des Sportangebots beim Finalwochenende. Und da hatte die Stadt Stuttgart einiges zu bieten. An über 400 Stationen und 100 Sportarten in der ganzen Stadt konnten sich die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt bewegen. Das Public Viewing des Stuttgarter Balletts, die bewegte Mittagspause der Stadtverwaltung, der Massenwalzer auf dem Schloßplatz, das "S-City fit und fun - 7. Stuttgarter Kinder- und Jugendfestival" und die vielen Aktionen in den Stuttgarter Bädern brachten die Festivalbesucher und die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger in Bewegung.

"Stuttgart hat mit vielen kreativen Sportideen bewiesen, dass sich die Stadt in überdurchschnittlichem Maß für Sport und Bewegung im Alltag einsetzt. Ob für jung oder alt - in Stuttgart waren sportliche Angebote für jede Altersklasse vorhanden. So konnten sich alle Besucher des Finales aktiv beteiligen und Punkte sammeln", sagt Uwe Kleinert, Leiter Corporate Responsibility von Coca-Cola Deutschland.

Anfang September muss noch die Stadt Lübbenau/Spreewald zeigen, ob sie ebenfalls so viele Bürgerinnen und Bürger in Bewegung bringen wie die Stuttgarter. In Göttingen, Neubrandenburg und Norden fand das Festival des Sports bereits statt.

Nachdem alle Finalstädte ihr Festival des Sports durchgeführt haben, tritt die Jury noch einmal zusammen und entscheidet, wer den Titel "Deutschlands aktivste Stadt" tragen darf. Zur Jury gehören unter anderem Peter Danckert, Vorsitzender des Sportsausschusses des Deutschen Bundestages, Prof. em. Wolf Brettschneider von der Universität Paderborn, Uwe Lübking vom Deutschen Städte- und Gemeindebund, Erich Laaser, Präsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten, sowie für die beiden Initiatoren von Mission Olympic Walter Schneeloch, Vizepräsident Breitensport/Sportentwicklung des DOSB, und Uwe Kleinert, Leiter Corporate Responsibility von Coca-Cola Deutschland. Die Bekanntgabe erfolgt im November 2009 im Rahmen einer offiziellen Preisverleihung.