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Unternehmensnachrichten | Do, 28.04.2011 08:21

Manfred Martin GmbH erhält Gründerpreis Baden-Württemberg 2011

Die Manfred Martin GmbH, Rot an der Rot, hat am 20. April 2011 den Gründerpreis Unternehmensnachfolge des Landes Baden-Württemberg erhalten. Im Rahmen der Feierlichkeiten in Stuttgart überreichte Wirtschaftsminister Ernst Pfister nach seiner Laudatio die Urkunde an den geschäftsführenden Gesellschafter Daniel A. Kurz.

Der Gründerpreis Baden-Württemberg 2011 für erfolgreiche Unternehmensnachfolge wurde an die Manfred Martin GmbH vergeben (v.l.n.r.): Wirtschaftsminister Ernst Pfister; Vorstandsmitglied Thomas Jakob, Kreissparkasse Biberach; Herbert Kurz (Vater und kurzzeitiger Mitgeschäftsführer); Daniel Kurz; Sparkassenpräsident Peter Schneider; Bürgermeister Robert Balle, Rot an der Rot. (Foto: Manfred Martin GmbH)

Der Gründerpreis Baden-Württemberg 2011 für erfolgreiche Unternehmensnachfolge wurde an die Manfred Martin GmbH vergeben (v.l.n.r.): Wirtschaftsminister Ernst Pfister; Vorstandsmitglied Thomas Jakob, Kreissparkasse Biberach; Herbert Kurz (Vater und kurzzeitiger Mitgeschäftsführer); Daniel Kurz; Sparkassenpräsident Peter Schneider; Bürgermeister Robert Balle, Rot an der Rot. (Foto: Manfred Martin GmbH)


Der Gründerpreis ist eine Initiative der Sparkassen-Finanzgruppe, der Unternehmensberatung McKinsey und des Magazins Stern. Es handelt sich um den größten branchenübergreifenden Existenzgründerwettbewerb in Deutschland. Der Preis wird vergeben in den Kategorien Unternehmensnachfolge und Lebenswerk. Nun wurde zum fünften Mal der Gründerpreis Unternehmensnachfolge an eine Persönlichkeit verliehen, die erfolgreich ein Unternehmen übernommen hat.

Zur Prämierung vorgeschlagen wurde die Unternehmensnachfolge der Manfred Martin GmbH von der Kreissparkasse Biberach. Daniel A. Kurz, Diplom-Ingenieur für Produktionstechnik, war im Jahr 2008 über die IHK-Börse „nexxt“ auf das Unternehmen aufmerksam geworden. Es wurde bereits 1958 gegründet und suchte nun einen kompetenten Nachfolger. Mit Kurz erfuhr das Unternehmen eine signifikante Neuausrichtung, die die Jury ebenso überzeugte, wie die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen: Mittlerweile werden 40 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Manfred Martin GmbH ist Spezialist für Maschinenbau, Sondermaschinenbau, mechanische Fertigung und Engineering. Namhafte Unternehmen zählen zu den Kunden: Unter anderem werden Achsen für die Großkräne der Liebherr-Gruppe gefertigt und Transportbänder für die Automobilindustrie. Das Leistungsspektrum reicht von der Produktion von Baugruppen nach Kundenspezifikation über die Konstruktion von ganzen Anlagen bis hin zur Montage, Inbetriebnahme und Wartung im In- und Ausland.

Als Meilenstein in der Unternehmensentwicklung bezeichnet Daniel A. Kurz die Erweiterung der Produktionshallen im Jahr 2010. Sie war erforderlich, um eine neue Sparte in das Leistungsportfolio des Unternehmens aufnehmen zu können: Für einen führenden Hersteller von Sicherheitstechnik wird die Produktion von Bauteilen für Lichtschranken übernommen. Dazu sind reinraumähnliche Bedingungen notwendig. Mit Unterstützung der Nething Generalplaner Architekten und Ingenieure Ulm/Neu-Ulm gelang es, während der laufenden Produktion im Gebäudebestand zu bauen, den engen Terminplan einzuhalten und auf diese Weise den neuen Kunden zu gewinnen. Die Produktionsflächen wurden dabei von 2.700 auf 3.500 Quadratmeter vergrößert sowie die gesamten Materialflüsse neu gestaltet und optimiert.

(Redaktion)