Sign In

Welcome, Login to your account.

Unternehmensnachrichten | Mi, 18.07.2012 08:24

Nachhaltigkeit im Mittelstand: „Grüne Welle“ schwappt durch die BEMA Consulting

Zum Wochenstart wartete auf den Schreibtischen aller Mitarbeiter der BEMA Consulting GmbH in Nagold eine neue Kaffeetasse. An den Keramiktassen im „to go“-Design klebte ein Zettel mit der freundlichen Erinnerung an ein morgendliches Meeting: „Ich gehe mit Dir! 10:00 Uhr Grüne Welle Kick-off“.

Die Keramiktasse im „to go“-Design ist zum Sinnbild der Nachhaltigkeitsinitiative für die Mitarbeiter geworden. (Foto: BEMA Consulting GmbH)

Die Keramiktasse im „to go“-Design ist zum Sinnbild der Nachhaltigkeitsinitiative für die Mitarbeiter geworden. (Foto: BEMA Consulting GmbH)


Die „Grüne Welle“ – angelehnt an den Arbeitgeberslogan „Wir bewegen was, Wellenmacher willkommen“ -  ist ein internes Projekt zur Förderung von nachhaltigem Wirtschaften in dem mittelständischen Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind keine neuen Themen bei der BEMA Consulting. So wurde in diesem Jahr die Virtualisierung der Serverlandschaft umgesetzt, wodurch der Stromverbrauch der Server sowie der Klimaanlage deutlich verringert wurde. Als Folge daraus ergab sich nicht nur die Einsparung in fünfstelliger Höhe pro Jahr, sondern auch die Schonung von Umwelt und Ressourcen. Außerdem werden schon längst keine Hochglanz-Flyer mehr zu den Dienstleistungsangeboten gedruckt, sondern auf der Homepage elektronisch zur Verfügung gestellt. Für alles was ausgedruckt werden muss, wird ausschließlich 100% recyceltes Papier verwendet.

Im März dieses Jahres fand sich ein sechsköpfiges Team - darunter drei Auszubildende - zusammen, welches an bisherige Erfolge anknüpfen und das Thema Nachhaltigkeit strukturiert und mit klaren Zielen vorantreiben möchte. Das Team um Projektleiterin Stella Shah definierte Ziele und Vorgehensweisen. Ein wichtiger Punkt von Anfang an war, dass alle Mitarbeiter für das Thema sensibilisiert und mit ins Boot geholt werden sollen. Das Projekt ist erfolgreich, wenn es zu einem Selbstläufer wird, also immer wieder Ideen und Vorschläge von Mitarbeitern eingebracht und umgesetzt werden. Ein weiteres Ziel ist ein  messbares Ergebnis am Ende jeder Maßnahme. Zum einen die Kosten bzw. Einsparungen für das Unternehmen, zum anderen die positiven Auswirkungen für die Umwelt, z.B. CO2-Verringerung, Wassereinsparung, nicht gefällte Bäume. 

Eigens für die „Grüne Welle“ wurde von den Auszubildenden eine Informationsplattform mit integriertem Ideenpool im firmeninternen Wiki aufgesetzt. Jeder Mitarbeiter hat hierauf Zugriff und kann eigene Ideen mit Vorschlägen zur Umsetzung einbringen. Als kleinen Anreiz gibt es für jeden Beitrag Bonuspunkte innerhalb des firmenweiten Bonussystems. „Wir sind uns sicher, dass die Mitarbeiter viele wertvolle Ideen einbringen werden.“ so Stella Shah „Das Thema Umweltschutz ist vielen im privaten Umfeld wichtig und sie erwarten, dass auch das Unternehmen aktiv handelt.“  Und dann sind da noch die Tassen. Die Mitarbeiter können sie frei verwenden – idealerweise unterwegs, um Wegwerfbecher zu vermeiden, aber auch zu Hause oder im Büro. Beim Kaffeetrinken fallen einem die besten Ideen ein – warum nicht mal eine Grüne?

(Redaktion)