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Wirtschaft | Mo, 22.06.2009 10:50

Rege Beteiligung mittelständischer Unternehmen an Bundesförderung

Bei der Nutzung des im letzten Jahr gestarteten Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundes liegt Baden-Württemberg bei der Inanspruchnahme vorn. Dies teilte Wirtschaftsminister Ernst Pfister heute in Stuttgart mit.


Nach den Daten der Projektträger entfallen aus dem Programmteil Forschungskooperationen auf Baden-Württemberg mit 261 bewilligten Anträgen und einem Fördervolumen von über 34,2 Millionen Euro rund 19 Prozent aller Anträge beziehungsweise bewilligter Fördermittel. Auch im neuen Programmteil "KMU-Einzelprojekte" stammen 25 Prozent der Anträge (über 160) mit einem Antragsvolumen von circa 21 Millionen Euro aus Baden-Württemberg.

Dies zeige, so Pfister, zum einen, dass im Innovationsgeschehen in Baden-Württemberg Kooperationsbeziehungen in den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten kleiner und mittlerer Unternehmen einen hohen Stellenwert besitzen. Zum anderen belege auch die hohe Antragszahl bei den einzelbetrieblichen Entwicklungsvorhaben, dass die mittelständischen Unternehmen auch in der Krise ein hohes Interessen daran hätten, ihre Vorhaben nicht zurückzustellen, sondern nicht zuletzt mit staatlicher Hilfe baldmöglichst umzusetzen.

Das ZIM-Programm ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Gefördert werden können vor allem Forschungskooperationen von Unternehmen untereinander, aber auch mit Forschungseinrichtungen, sowie Entwicklungsvorhaben einzelner Unternehmen.

Pfister: „Seit Februar 2009 ist das Programm für Unternehmen über die bisherige Grenze von 250 bei der Zahl der Beschäftigten hinaus auch für Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten geöffnet worden. Zugleich ist das Mittelvolumen aus dem Konjunkturpaket befristet bis Ende 2010 auf insgesamt 1,5 Milliarden Euro aufgestockt worden.“

Nähere Auskünfte zu dem Programm erteilen die zuständigen Projektträger in Berlin bzw. die Innovationsberater der Kammern.

(Quelle: Wirtschaftsministerium)