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Wirtschaft | Fr, 19.06.2009 10:16

Region Stuttgart erhält Zuschlag für zwei Modellprojekte des Bundes

Strategien für Klimaschutz und Kooperationen im Bereich Logistik stehen im Mittelpunkt zweier Förderprojekte, für die der Verband Region Stuttgart jetzt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung den Zuschlag erhalten hat.


Er wird gemeinsam mit den Städten Esslingen und Ludwigsburg sowie mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart und der Uni Stuttgart eine regionale Klimastrategie entwickeln, die zusammen mit Städten und Gemeinden umgesetzt werden soll. „Wir sind als eine von bundesweit acht Modellregionen in Deutschland ausgewählt worden, um zu demonstrieren, wie mit Stadt- und Regionalplanung ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann. Daraus erhofft sich auch der Bund Erkenntnisse für die künftige Gestaltung seiner Raumordnungspolitik“, freut sich Chefplaner Thomas S. Kiwitt über die Zusage. Damit verbunden ist eine finanzielle Förderung in Höhe von maximal 60.000 Euro.

Bei diesem über zwei Jahre laufenden Projekt könne der Verband Region Stuttgart auf wichtige Grundlagen, wie etwa den regionalen Klimaatlas zurückgreifen. „Unsere Hauptarbeit wird darin bestehen, vorhandene Aktivitäten auf örtlicher und regionaler Ebene zu bündeln, Akteure zusammenzubringen und eine umsetzungsorientierte Gesamtstrategie zu erstellen“, erläutert Kiwitt.

Nachdem sich die Zusammenarbeit der Regionen innerhalb der Metropolregion Stuttgart im Bezug auf ein gemeinsames Raumentwicklungskonzept bewährt hat, kann diese Kooperation mit 20.000 Euro weitergeführt werden. Der Verband Region Stuttgart sowie die Regionen Heilbronn-Franken, Neckar-Alb, Nordschwarzwald und Ostwürttemberg werden sich nun zusätzlich des Themas Logistik annehmen. Es geht um die Frage, welchen Beitrag Regionen leisten können, um die gefragten Flächen für Logistik bereit zu stellen. „Wir brauchen in der Metropolregion Stuttgart eine gute Logistikinfrastruktur, um langfristig wettbewerbsfähig bleiben zu können“, unterstreicht Thomas Kiwitt die Bedeutung des Themas.

(Quelle: Verband Region Stuttgart)