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Unternehmensnachrichten | Fr, 02.10.2009 10:29

Schwenninger BKK fusioniert mit BKK Ost-Hessen

Die Schwenninger BKK und die BKK Ost-Hessen fusionieren zum 1. Januar 2010. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen haben dem Zusammenschluss bereits zugestimmt. Der Name der Krankenversicherung ist „Schwenninger BKK“.


Nach der Fusion zählt die Schwenninger BKK mit mehr als 320.000 Kunden und ungefähr 750 Mitarbeitern zu den 40 größten Gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands. Die Kasse ist bundesweit geöffnet, die BKK Ost- Hessen stand bisher nur Kunden aus Hessen offen. Zu den 13 Geschäftsstellen der Schwenninger BKK kommt mit Wächtersbach (Main-Kinzig-Kreis, Hessen) der Standort der BKK Ost-Hessen dazu. Sitz der Hauptverwaltung ist Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis, Baden-Württemberg).

Beide Kassen blicken auf eine lange Tradition zurück. „Ein effizientes Prozessmanagement, eine sehr gute Kundenorientierung und passgenaue Angebote sind drei wichtige Säulen, die über den Erfolg einer Gesetzlichen Kasse entscheiden“, sagt Siegfried Gänsler, Vorsitzender des Vorstandes der Schwenninger BKK. „Bei allen Punkten verfolgen die Schwenninger BKK und die BKK Ost-Hessen eine ähnliche Strategie“, ergänzt Lars Wendt, Vorstand der BKK Ost-Hessen. Der Verwaltungskostenanteil beider Kassen liegt unter dem Bundesdurchschnitt Gesetzlicher Krankenversicherer.

Die Schwenninger BKK und die BKK Ost-Hessen wurden sowohl von Kunden als auch von externen Experten mehrfach für ihren Service ausgezeichnet. Auch nach der Fusion haben die Verantwortlichen beider Kassen das Ziel, jedem Kunden eine optimale Gesundheitsversorgung zu bieten. So sollen die Programme zur besseren Versorgung chronisch Kranker, beispielsweise für Diabetiker, weiter ausgebaut werden.

Das kumulierte Haushaltsvolumen betrug im Jahr 2008 mehr als 900 Millionen Euro. „Die jetzige Größe ermöglicht der Schwenninger BKK eine noch stärkere Verhandlungsposition, beispielsweise bei der Aushandlung neuer Rabattverträge“, sagt Thorsten Bröske, Vorstand der Schwenninger BKK. „Gleichzeitig sind wir flexibel genug, um in einem dynamischen Markt schnell auf Veränderungen reagieren zu können.“ Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten. Die Fusion muss noch vom Bundesversicherungsamt genehmigt werden.

(Schwenninger BKK)