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Wirtschaft | Fr, 11.04.2008 00:04

Städte im Wettbewerb: Fit durch nationale Stadtpolitik?

Von: Adelheid Joswig-Erfling

Schwerpunktthema in RuR 2/2008 (Raumforschung und Raumordnung): Nationale Stadtpolitiken im Rahmen der Europäischen Integration


Städte spielen eine zentrale Rolle im globalen Standortwettbewerb. Entsprechend steigt die Tendenz von Regierungen, Einfluss auf ihre Entwicklung zu nehmen. In Europa zeigt sich das einmal daran, dass die EU in ihrer Strukturpolitik immer stärker die städtische Dimension betont. Zum anderen stellen auch immer mehr Mitgliedstaaten ihre Städtebaupolitik neu auf und richten sie auf übergreifende Handlungsstrategien im Sinne einer nationalen Stadtpolitik aus. Diesem Geschehen auf europäischer wie auch auf nationaler Ebene widmet sich das aktuelle Heft der Zeitschrift "Raumforschung und Raumordnung".

Gezeigt wird an Beispielen, wie die EU selbst und einzelne Mitgliedstaaten den "Motor" Stadt für die neuen wirtschaftlichen wie auch gesellschaftlichen Herausforderungen fitmachen wollen. Dabei geht es um wettbewerbsfähige Städte und Stadtregionen, um das "Gesicht" von Städten, um Attraktion und Integration, nicht zuletzt auch um den geeigneten institutionellen und legislativen Rahmen für derartige Stadtpolitiken. Angesprochen wird in dem Heft also eine Vielzahl an Aspekten. Was Deutschland betrifft, stehen die hierzulande besonders ausgeprägten Spannungsbögen zwischen Staat und kommunaler Selbstverwaltung sowie Stadt und Land im Vordergrund, alles vor dem Hintergrund der jüngst vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Verein mit den Gemeindeverbänden gestarteten Initiative "Nationale Stadtentwicklungspolitik". Zu derem 2. Bundeskongress am 17. bis 18. April in München erscheint das Heft gerade rechtzeitig.

Raumforschung und Raumordnung
66. Jg. 2008, Heft 2
ISSN 0034-0111

Die wissenschaftliche Zeitschrift Raumforschung und Raumordnung wird gemeinsam von der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) und dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) herausgegeben. Sie kann beim Heymanns Verlag oder im Buchhandel bezogen werden.

Rezensions- oder Presseexemplare stellt auf Anforderung auch das BBR zur Verfügung (adelheid.joswig-erfling@bbr.bund.de)

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft