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Wirtschaft | Di, 12.03.2013 09:03

Umsatz im baden-württembergischen Handwerk zurückgegangen

Das zulassungspflichtige Handwerk Baden-Württembergs hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Umsatzminus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr beendet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass für das Jahr 2011 ein sehr hohes Wachstum um 7,8 Prozent gegenüber 2010 verzeichnet wurde. Die Zahl der Beschäftigten lag mit einem Plus von 0,2 Prozent knapp über dem Vorjahresniveau. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Statistischen Landesamtes.


Zum Vergleich: In Deutschland insgesamt lagen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk 3,4 Prozent unter dem Vorjahr. Die Zahl der Beschäftigten lag mit dem Vorjahr gleichauf.

Die Umsatzentwicklung in Baden-Württemberg im Jahr 2012 fiel für alle Gewerbegruppen negativ aus. Den größten Umsatzrückgang verzeichnete das Bauhauptgewerbe mit fünf Prozent. Hier verbuchten vor allem die Dachdecker mit einer Kürzung von 8,7 Prozent ein hohes Umsatzminus. Auch die Handwerke für den gewerblichen Bedarf und das Ausbaugewerbe erzielten mit 4,1 bzw. 3,7 Prozent überdurchschnittliche Umsatzverluste. Das Kraftfahrzeuggewerbe verbuchte einen Umsatzabfall von 2,7 Prozent.

Eher gering fielen die Umsatzrückgänge mit 1,4 Prozent im Lebensmittelgewerbe aus. Die  Handwerker für den privaten Bedarf verbuchten einen Rückgang von einem Prozent. Das Gesundheitsgewerbe kam auf minus 0,5 Prozent.

Die Personalentwicklung im zulassungspflichtigen Handwerk zeichnet über die Gewerbegruppen für das Jahr 2011 ein heterogenes Bild. Die Handwerke für den gewerblichen Bedarf erzielten mit 1,8 Prozent den stärksten Personalaufbau. Weiterer Beschäftigtenzuwachs entfiel auf das Kraftfahrzeuggewerbe mit einem Prozent. Auch das Gesundheitsgewerbe (0,8 Prozent) und das Ausbaugewerbe (0,5 Prozent) haben Personal aufgebaut.

Die größten Personalkürzungen wurden bei den Handwerken für den privaten Bedarf  mit minus 2,4 Prozent vollzogen. Es folgt das Lebensmittelgewerbe mit einem Minus von 1,6 Prozent. Das Bauhauptgewerbe verzeichnete einen Beschäftigtenrückgang von 0,9 Prozent.

(Redaktion)