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Wirtschaft | Di, 04.10.2011 08:28

Umsatzplus für die Südwestindustrie im August von 1,7 Prozent

Die hohe Nachfrage nach Industrieprodukten hat sich auch im Ferienmonat August positiv auf die Umsatzentwicklung der Südwestindustrie ausgewirkt. Die Umsätze stiegen saison- und arbeitstäglich bereinigt gegenüber dem Vormonat Juli spürbar um 1,7 Prozent an. Dies teilt das Statistische Landesamt mit.


Die Inlandsumsätze stagnierten hierbei fast auf Vormonatsniveau (0,1 Prozent), während die Auslandserlöse deutlich zulegten (3,2 Prozent). Die Investitionsgüterproduzenten erzielten mit einem Plus von 3,1 Prozent die stärkste Umsatzsteigerung. Bei den Konsumgüterproduzenten blieb die Umsatzentwicklung nahezu unverändert (0,1 Prozent), während die Vorleistungsgüterproduzenten hingegen ein moderates Umsatzminus verbuchten ( 0,7 Prozent).

Im Vorjahresvergleich nahmen die Umsätze der Südwestindustrie im August 2011 preis- und arbeitstäglich bereinigt kräftig um 13,1 Prozent zu. Das Inlandsgeschäft brachte ein Plus von 8,5 Prozent in die Kassen, während die Auslandserlöse um beachtliche 18,1 Prozent anstiegen. Im Zeitraum Januar bis August 2011 legten die Erlöse der Südwestindustrie preis- und arbeitstäglich bereinigt im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum stark um 10,2 Prozent zu. Jedoch verlor das Wachstumstempo in den letzten Monaten an Fahrt. Während die Auslandsumsätze um 11,7 Prozent stiegen, legten die Inlandserlöse um 8,7 Prozent zu. Die Investitionsgüterproduzenten erzielten im bisherigen Jahresverlauf das höchste Umsatzplus (14,2 Prozent) vor den Vorleistungsgüterproduzenten (8 Prozent). Im Vergleich hierzu fiel das Wachstum bei den Konsumgüterproduzenten deutlich geringer aus (2,8 Prozent).

In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres profitierte die Mehrzahl der bedeutenden Industriebranchen von der robusten Konjunkturentwicklung. Die Umsätze im Maschinenbau (21,4 Prozent) und bei der Herstellung von Metallerzeugnissen (16,5 Prozent) legten im Vorjahresvergleich preis- und arbeitstäglich bereinigt mit deutlichem Abstand vor der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (11,4 Prozent) am stärksten zu. Im Gleichklang mit dem Wachstumstempo der Südwestindustrie insgesamt verlief die Umsatzentwicklung bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren (10,3 Prozent) und bei der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (10,2 Prozent). Zu einem Rückgang der Erlöse kam es hingegen bei der Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus (– 2,2 Prozent) und der Herstellung pharmazeutischer Erzeugnisse (– 3,3 Prozent).

(Redaktion)