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Wirtschaft | Mo, 14.05.2012 09:36

Verband Bauwirtschaft Nordbaden blickt auf positives Jahr zurück

Trotz Eurokrise und Verunsicherung der Baumärkte in der Energiekrise hat sich die Bauwirtschaft in Baden-Württemberg im abgelaufenen Jahr insgesamt positiv entwickelt. 2011 konnte über alle Bausparten hinweg ein Umsatzplus von über elf Prozent erzielt werden.

Thomas Möller, Hauptgeschäftsführer, Thomas Schleicher, Präsident, und Gerhard Rudolph, Vize-Präsident des Verbandes Bauwirtschaft Nordbaden e.V. zeigten sich zufrieden mit dem Geschäftsjahr. (Foto: Verband Bauwirtschaft Nordbaden e.V.)

Thomas Möller, Hauptgeschäftsführer, Thomas Schleicher, Präsident, und Gerhard Rudolph, Vize-Präsident des Verbandes Bauwirtschaft Nordbaden e.V. zeigten sich zufrieden mit dem Geschäftsjahr. (Foto: Verband Bauwirtschaft Nordbaden e.V.)


„2011 war im Grunde ein zufriedenstellendes Jahr“, so Thomas Schleicher, Präsident des Verbandes Bauwirtschaft Nordbaden e.V., bei der Verbands-Delegiertenversammlung in Sinsheim.

In Nordbaden stieg die Anzahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe 2011 um 2,6 Prozent auf 13.403 am Bau tätige Personen. Die Zahl der nordbadischen Betriebe erhöhte sich um 1,5 Prozent auf 1.046 Firmen. Der Vorjahresumsatz lag in Nordbaden  mit ca. 1,6 Milliarden Euro 2,4 Prozent über dem Wert des Jahres 2010.

Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Bausparten sehr unterschiedlich: Während der Wohnungsbau in Baden-Württemberg ein Umsatzplus von mehr als 15 Prozent verzeichnete und auch der Wirtschaftsbau im Umsatz 15 Prozent zulegte, war der öffentliche Hochbau in Baden-Württemberg um ein Prozent rückläufig. Der baden-württembergische Straßenbau konnte für 2011 noch ein Umsatzplus von über sieben Prozent vermelden. Thomas Schleicher: „Die erklärte Politik der neuen Landesregierung, grundsätzlich keine Mittel mehr für den Neubau von Straßen zur Verfügung zu stellen, erfüllt uns jedoch mit Sorge. Hier drohen Kurzarbeit und Arbeitsplatzverlust wenn Aufträge weiterhin ausbleiben.“

(Redaktion)