Sign In

Welcome, Login to your account.

Wirtschaft | Do, 29.03.2012 08:40

Verbraucherpreise in Baden-Württemberg legen um 2,4 Prozent zu

Die Verbraucherpreise in Baden-Württemberg stiegen zwischen März 2011 und März 2012 um 2,4 Prozent. Bereits seit Januar 2011 bewegt sich die monatliche Teuerungsrate im Südwesten oberhalb der von der Europäischen Zentralbank definierten Inflationsschwelle von zwei Prozent. Gegenüber dem Vormonat Februar erhöhten sich im März 2012 die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent. Dies teilt das Statistische Landesamt mit.


Nach wie vor wird die Preisentwicklung stark durch steigende Energiepreise bestimmt. Ohne Berücksichtigung von Haushaltsenergie und Kraftstoffen läge der Gesamtpreisanstieg binnen Jahresfrist bei 1,8 Prozent. Deutlich zugelegt gegenüber dem Vorjahresmonat hat der Preis für Fernwärme (10,6 Prozent) sowie die Preise für Heizöl (9,7 Prozent) und Gas (6,9 Prozent), während der Anstieg bei Strom (2,7 Prozent) deutlich geringer ausfiel. Die Kraftstoffpreise sind im Vergleich zum März 2011 um 7,2 Prozent angestiegen, wobei der Benzinpreis (7,3 Prozent) geringfügig stärker zulegte als der Preis für Diesel (6,9 Prozent).

Bei den Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken fiel der Preisanstieg gegenüber März 2011 mit 3,5 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich hoch aus. Stark verteuert haben sich dabei Kaffee, Tee und Kakao (9,0 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (6,4 Prozent). Dagegen waren Fische und Fischwaren (-0,7 Prozent) sowie Obst (-3,0 Prozent) günstiger als im Vorjahresmonat. Bekleidung und Schuhe wurden ebenfalls spürbar teuerer (3,6 Prozent). Bei den Ausgaben rund um das Wohnen (Miete und Mietnebenkosten) stiegen die Preise um 0,8 Prozent moderat an. Billiger wurde dagegen Unterhaltungselektronik (minus 9,0 Prozent) und PC-Ausstattung (minus 8,7 Prozent).

Gegenüber dem Vormonat Februar sind die Preise für Heizöl um 1 Prozent zurückgegangen. Der Gaspreis blieb unverändert. Kraftstoffe wurden um 4 Prozent teurer. Die Nahrungsmittelpreise sind dagegen nur leicht angestiegen (0,3 Prozent). Deutlich stärker kletterten die Preise für Bekleidung und Schuhe (3,1 Prozent). Pauschalreisen haben sich dagegen um 2,9 Prozent verbilligt.

(Redaktion)