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Wirtschaft | Di, 24.09.2013 11:54

Wirtschaftsleistung in Baden-Württemberg im ersten Halbjahr gesunken

Die baden-württembergische Wirtschaft erhielt in der ersten Jahreshälfte 2013 nach moderatem Wachstum 2012 einen leichten Dämpfer. Nach den vom Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ veröffentlichten Wirtschaftszahlen für das erste Halbjahr 2013 nach Bundesländern, ergab sich für Baden-Württemberg ein Minus des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 2012 konnte die Südwestwirtschaft preisbereinigt noch um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen.


Die konjunkturellen Auftriebskräfte dürften im weiteren Jahresverlauf aber stärker wirksam werden. Dadurch könnte die hiesige Wirtschaft im Gesamtjahr 2013 leicht wachsen. Das zeigt der vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg berechnete Konjunkturindikator.

Von der rückläufigen Konjunktur besonders betroffen waren das Baugewerbe und die heimische Industrie. Die Dienstleistungsbereiche Information und Kommunikation sowie die Unternehmensdienstleister konnten noch verhaltene Wachstumsimpulse setzen. Die Südwestindustrie, auf die knapp ein Drittel der baden-württembergischen Wirtschaftsleistung entfällt, musste im ersten Halbjahr 2013 deutliche Produktionseinbußen verbuchen. Sie verfehlte das Produktionsvolumen des entsprechenden Vorjahreszeitraums preis- und arbeitstäglich bereinigt um 2,3 Prozent.

In Deutschland ergab sich für das erste Halbjahr 2013 ein Rückgang des preisbereinigten BIP um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, verglichen mit 0,7 Prozent Wachstum im Jahr 2012. Im Ländervergleich erreichte Hessen in den ersten 6 Monaten 2013 mit 0,3 Prozent Zuwachs ein leichtes Plus, während Bayerns Wirtschaft stagnierte (0,0 Prozent). Die anderen großen Flächenländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wiesen ein Minus von 0,6 bzw. 0,9 Prozent auf.

(Redaktion)